Die gute Nachricht: Ich konzeptualisiere, ich drehe und ich schneide was das Zeug hält. Hin und wieder schieße ich sogar ein Foto! Die Bilder sind selbstredend allesamt fantastisch, die Filme mitreißend, die Inhalte einfühlsam.

Die schlechte Nachricht: Ich kann euch das alles gar nicht zeigen. Ärgerlich. Leider erblickt nur ein Teil der Arbeiten die ich produziere tatsächlich das Licht der Öffentlichkeit. Filme für (Groß-)Kunden wie Volkswagen oder IBM landen nicht zwangsläufig auf der Kinoleinwand, trotzdem wollen sie mit Liebe produziert werden. Denn auch unternehmensinterne Zuschauer sind zu beeindrucken, nicht nur das Youtube-Publikum. Damit es hier im Blog aber nicht zu langweilig wird, können wir zumindest einen klitzekleinen Blick hinter die Kulissen werfen. Und es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, meinen kreativen Outout zu begutachten. Aber der Reihe nach.

Jakob ist jetzt 360°-Jakob

Was ist denn das? Nun, das habe ich mich auch gefragt. Halten die mir als Kameramann doch einfach eine Kamera ins Gesicht. Eine mit 360°-Rundumblick. Einerseits fühlte ich mich dadurch ein wenig bei der Arbeit beobachtet. Brisante Betriebsgeheimnisse wie „Welche Schuhe trägt Jakob auf Arbeit?“ gehören damit wohl der Vergangenheit an. Andererseits sieht man immerhin mal in voller Bewegung, in was für einem Geschirr ich stecke, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin.

Es handelt sich dabei übrigens um kein Korsett das mich beruhigen soll, sondern um ein Stabilisierungssystem. Gleitende Bewegungen und coole Kamerafahrten sind das Ergebnis. Ein Gedicht, sage ich euch. In diesem Fall wurden die Bilder in den Räumen der renommierten Berliner Digitalagentur Aperto aufgenommen, mit der ich seit Dezember zusammenarbeite. Das Team dort ist fantastisch und im Video zumindest ausschnitthaft ebenfalls zu sehen. Das sind diejenigen, die im Gegensatz zu mir ein Lachen im Gesicht haben. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich keinen Spaß bei der Arbeit habe. Im Gegenteil, der Kaffee bei Aperto ist sogar wirklich gut! Ich musste mich hinter der Kamera halt konzentrieren… Tatsächlich habe ich aber noch ein Bild entdeckt, bei dem mir die Freude an der Arbeit ins Gesicht geschrieben steht, und das liegt nicht nur an diesem schönen Tisch:

aufarbeit-1

Wir wollen aber doch Fotos!

Trotzdem ist es natürlich auch manchmal reizvoll, nicht nur Bilder von mir bei der Arbeit zu sehen. Sondern auch Bilder, die ich tatsächlich selbst gemacht habe. Nun, diese Möglichkeit gibt es. Das Titelbild dieses Blogeintrags spricht bereits Bände. Denn wer Interesse daran hat, was ich eigentlich so aus meinen Kameras herauskitzele während ich unterwegs bin, kann jederzeit auf meinem Instagram-Profil vorbeischauen. Dort gibt es nicht nur Bilder von meinen Ausflügen in Omas Garten zu bestaunen, sondern auch die ein oder andere künstlerisch wertvolle(re) Aufnahme. Wunderbar.

Bilder und Video mit freundlicher Genehmigung von Aperto