Was haben das Bundespresseamt, der britische Dirigent Justin Doyle und diese große Welle da oben gemeinsam? Richtig: Eigentlich nichts. Aber dann eben doch etwas: Nämlich mich. Auf die ein oder andere Weise – als Auftraggeber, als Protagonist, als Motiv – sind alle mit den spannenden Projekten verbandelt, die mein vergangenes halbes Jahr mit Arbeit befeuert haben.

Viel war los. Die Filmerei hat mich von der Atlantikküste Portugals (siehe Titelbild dieses Beitrags, Film folgt noch…) über Südspanien bis nach München getragen. Und darüber hinaus: Es gab Jobs im derben Hamburg, im hochdeutschen Hannover, tief im Sauerland – und natürlich in Berlin. Hier ist es ja auch ganz nett. Klingt alles schwer abwechslungsreich? Wer sich jetzt denkt „Verdammt, und ich sitze hier den ganzen Tag im Büro!“, den kann ich beruhigen. Für Sightseeing bleibt wenig Zeit, und bei einem viertägigen Job als Cutter in Barcelona habe ich von der schönen Stadt relativ wenig – schließlich glotze ich vier Tage lang ausschließlich ins Schnittnotebook. Manchmal schleiche ich mich aber heimlich ans Fenster, um ein Foto zu machen. Höchst rebellisch.

Von allem was dabei

Ich werde mich jedenfalls nicht beschweren: Die Vielfalt ist fantastisch und die Arbeit macht enormen Spaß. Vom Imagefilm für große Unternehmen bis zum Kurzfilm um der Kunst willen, vom inhaltlich wertvollen Feature bis hin zum emotionsgeladenen, technowummernden Teaser – alles war diesen Sommer dabei. Stichwort. Gibt’s was Neues zu sehen? Aber ja! Zwar ist wie immer nicht alles im Internet zu finden, manches ist auch noch überhaupt nicht fertig. Aber manches. Zum Beispiel der neue Saison-Trailer vom renommierten RIAS Kammerchor, den ich als Hans Dampf in allen Gassen betreut habe:

Weitere Filme, bei denen ich die Finger im Spiel hatte, finden sich auf der Homepage des Bundespresseamts: Ein Film über die kleine Stadt Altena in Nordrhein-Westfalen, die dieses Jahr mit dem Integrationspreis ausgezeichnet wurde. Für dieses Stück war ich als Redakteur unterwegs und habe mit syrischen Flüchtlingen, dem örtlichen Bürgermeister und ehrenamtlichen Helfern gesprochen. Eine runde Sache. Auch Arbeiten, die ich als Kameramann betreut habe, finden sich in der BPA-Mediathek: Eine griechisch-deutsche Familie und ein fantastischer Großvater und sein Enkel berichten, warum es sich lohnt, für ein starkes Europa zu kämpfen.

Na dann: Ab in den Herbst!